Sauerstoff hilft bei vielen Krankeiten

Gefäss- und Wund-Probleme

Diese Kategorie umfasst eine Gruppe der lymphatischen, venösen und arteriellen Erkrankungen die durch Behinderung des Blut- und Lymphflusses einhergehen. Die Versorgung der Gewebezellen mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie der Abtransport von CO2 ist nicht mehr gewährleistet. Somit sind die Regenerations- und Heilungskräfte der unterversorgten „Regionen / Zellen“ betroffen und die Einbringung von Wirkstoffen ist stark erschwert oder unmöglich.

Sauerstoff ist grade bei der Wundheilung von essentieller Bedeutung. Wie schon unsere Großmutter so richtig sagte: „Kind, da muss Luft ran, dann heilt es besser“.

Damit der Heilungsprozess in Gang gesetzt werden kann, muss molekularer Sauerstoff in ausreichender Menge im Gewebe vorhanden sein. Denn nur indem die entsprechenden Zellen mit Energie versorgt werden, können Bakterien abgewehrt und das fehlende Gewebe wieder aufgefüllt werden.

Dieser Zusammenhang wurde bereits in den 1960er Jahren festgestellt. Bei Meeresforschungen erkannte Jacques-Yves Cousteau, dass kleine Verletzungen der Taucher in den sauerstoffreichen Unterwasser-Stahlkammern schneller abklangen als normal. Von da an wurde in der Medizin mit hyperbaren Kammern in der Wundbehandlung gearbeitet ein nicht ganz risikoarmes Unterfangen. Der amerikanische Neurochirurg Boguslav H. Fischer brachte die Forschung mit seiner topischen Sauerstofftherapie entschieden voran. Mithilfe seiner Erkenntnisse konnte der Sauerstoff direkt auf die Wunde aufgebracht werden, und das nur mit wenig Druck.

Als manuell-mechanische Unterstützung/Förderung der lokalsystemischen Durchblutung und Lymphaktivität bieten wir 2 Geräte (SCD Express und A-V Impulse System) mit unterschiedlichen Wirkungsweisen an, welche auch sehr gut kombiniert werden können. Einsetzbar im Bereich z.B. Hüfte, Bein und Knie.

Diabetisches Fußsyndrom (DFS) Ist ein Syndrom ausgelöst durch Durchblutungsstörungen in Zusam- menhang mit der Diabetes mellitus. Lt. Wikipedia führt das auch „diabetischer Fuß“ genannte Syndrom jedes Jahr etwa zu 40.000 Amputationen. Durch die mangelhafte Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff ist die körpereigene Wundheilung gestört, hinzu kommt ein vermindertes Schmerzempfinden, da auch die Nervenzellen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind. So können kleine Wunden sich entzünden und vergrößern, ohne dass der Patient dies rechtzeitig bemerkt.

Effektive Wundversorgung beim Diabetischen Fuß

Arterio-Venöse Probleme

Hier handelt es sich um einen sehr allgemein gehaltenen Oberbegriff (aterio-venös bedeutet: die Arterien und Venen betreffend). Diese Kategorie umfasst eine Gruppe der venösen und arteriellen Erkrankungen die durch Behinderung des Blut- und Lymphflusses einhergehen. Die Versorgung der Gewebezellen mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie der Abtransport von CO2 ist nicht mehr gewährleistet. Somit sind die Regenerations- und Heilungskräfte der unterversorgten „Regionen / Zellen“ betroffen und die Einbringung von Wirkstoffen ist stark erschwert oder unmöglich.

Ischämische Infarkte

Bei dem Ischämischen Infarkt / Ischämischen Schlaganfall oder Hirninfarkt handelt es sich um einen Schlaganfall aufgrund von einer plötzlichen Minder-durchblutung (Ischämie) des Gehirns aufgrund von einengenden oder verschließenden Prozessen der arteriellen Hirngefäße. Durch die mangelhafte Versorgung mit Sauerstoff sterben Nerven- und andere Hirnzellen in den betroffenen Hirnregionen ab, es kommt zum sogenannten Infarkt. Verursacht wird der Infarkt häufig durch Embolien aus dem Herz, durch arteriosklerotische Wand- veränderungen der Gefäße oder thrombotische Verschlüsse der Hirnarterien. Der Schlaganfall ist in Deutschland nach Herzinfarkt und Krebs mit 15 Prozent aller Todesfälle die dritthäufigste Todesursache. Außerdem verur- sacht ein überstandener Schlag- anfall die häufigsten Behinderungen bei den Erwachsenen.

Die wichtigsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind:

* Hohes Alter

* Rauchen

* Fettstoffwechselstörungen

* Bluthochdruck

* Diabetes mellitus

* Alkoholkrankheit

* Mangelnde Bewegung

Um die Sauerstoffversorgung zu verbessern, sollte bei der Therapie auf eine ausreichende Sauerstoffsättigung des Blutes geachtet werden. Da ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und Lungenembolien besteht, muss hier eine ausreichende Prophylaxe durchgeführt werden.